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Johann Georg Zimmermann-Auszeichnungen 2018/2019 gehen an Prof. Fonatsch und Dr. Kobold 11. February 2019  |  Forschung, Neues aus der Stiftung, Topmeldung

Die Förderstiftung MHH plus zeichnete Krebsforscherin Professorin Dr. Christa Fonatsch mit der Johann Georg Zimmermann-Medaille aus. Der Zimmermann-Forschungspreis ging an PD Dr. Sebastian Kobold.

MHH-Präsident Prof. Manns, Preisträger Dr. Sebastian Kobold und der Vorstand der Deutschen Hypothekenbank, Andreas Rehfus (Foto: Kaiser, MHH)

Der Johann-Georg-Zimmermann-Forschungspreis und die Johann-Georg-Zimmermann-Medaille gehören zu den höchsten Auszeichnungen für Verdienste in der Krebsforschung in Deutschland. Die Förderstiftung MHH plus verlieh die von der Deutschen Hypothekenbank (Actien-Gesellschaft) gestifteten Preise am Montag, 11. Februar 2019, in der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH).

Die Johann-Georg-Zimmermann-Medaille 2018/2019 erhielt Professorin Dr. Christa Fonatsch ausgezeichnet, emeritierte Professorin und ehemalige Direktorin des Instituts für Humangenetik der Universität Wien. Professorin Fonatsch ist eine Pionierin der Tumorzytogenetik und hat in bahnbrechenden Arbeiten den Weg für die Aufklärung vieler Chromosomenanomalien bei Leukämien und soliden menschlichen Tumoren aufgezeigt. Professorin Fonatsch war der MHH lange verbunden, ab 1973 war sie am Institut für Humangenetik tätig und legte dort in den folgenden zehn Jahren auch den Grundstein für die Erfolge ihrer zukünftigen tumorzytogenetischen Arbeitsgruppen. Die Auszeichnung konnte Professorin Fonatsch leider nicht persönlich entgegennehmen, da sie aus gesundheitlichen Gründen kurzfristig verhindert war.

Der mit 10.000 Euro dotierte Johann-Georg-Zimmermann-Forschungspreis 2018/2019 – gerichtet an junge Krebsforscherinnen und Krebsforscher für ihre aktuelle wissenschaftliche Arbeit – ging an PD Dr. Sebastian Kobold, Oberarzt in der Abteilung für Klinische Pharmakologie am Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München. Sein Forschungsschwerpunkt ist die Tumorimmunologie und die Entwicklung von Immuntherapien zur Behandlung von Tumorerkrankungen. Ein wesentlicher Ansatz ist dabei der Einsatz gentechnisch veränderter T-Zellen und selbst entwickelter Rezeptoren, um Immunzellen effektiver gegen Tumorzellen einzusetzen.

 „In diesem Jahr werden wieder herausragende Persönlichkeiten der Krebsforschung geehrt. Die Arbeitsgebiete beider Preisträger, Tumorgenetik und Immuntherapie von Tumoren, gehören zur Zeit zu den aktuellsten Gebieten der Krebsforschung“, betonte Professor Dr. Michael P. Manns, Präsident der MHH und Vorsitzender des Johann-Georg-Zimmermann Kuratoriums .